THW und Feuerwehr übten den Ernstfall auf dem Main

Bootstour

Viel los war am Samstag auf dem Main zwischen Knetzgau und Schweinfurt. Grund dafür war eine Großübung des Technischen Hilfswerks (THW) mit Ortsverbänden aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken. Insgesamt über 30 Ehrenamtliche aus Haßfurt, Bamberg, Erlangen, Fürth und Nürnberg waren daran beteiligt.

In Knetzgau wurden die Boote zu Wasser gelassen, um dann den Fluss zu erkunden. Für die Kollegen aus Mittelfranken war das ein besonderes Erlebnis, denn in ihrer Heimat gibt es nur den  Main-Donau-Kanal, der im Gegensatz zum Naturgewässer Main über keine Strömungen verfügt. Johannes Wendland vom THW-Ortsverband Erlangen nannte als Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe und Organisator des Treffens, dass es  Ziel der Übung sei, die Fahrfertigkeit der Bootsführer zu verbessern, die Kooperation zu steigern und auch unterschiedliche Bootstypen kennenzulernen. So waren insgesamt acht Boote verschiedener Bauarten im Einsatz, vom normalen Mehrzweckboot, über einen Motorkatamaran bis hin zu Pontonboote, die auch als Fähre oder als Bestandteil eines mobilen Brückenbaus verwendet werden können.

Geübt wurden auf dem Main verschiedene Manöver. so zum Beispiel „Mann über Bord“ und das Schleppen längsseits, also wenn einem manövrierunfähiges Boot geholfen werden muss. Aber auch das Schleusen in Knetzgau und Ottendorf sowie das Ankern in der Strömung standen auf dem Programm. Vom frühen Morgen bis in die späten Nachmittagsstunden dauerten die Aktivitäten. Hierbei war natürlich auch eine Verpflegung notwendig, die der THW-Ortsverband Erlangen übernahm und perfekt dafür sorgte, dass kein Magen knurrte.

Eine besondere Anfahrt nach Knetzgau hatte das Bamberger THW. Unter der Leitung ihres Gruppenführers „Wassergefahren“, Adam Fischer, kamen die Oberfranken nicht wie die anderen mit einem LKW, sondern direkt mit ihren zwei Pontonbooten nach Knetzgau. Bereits am Freitagabend kamen sie dort an und genossen dann die Gastfreundschaft der Haßfurter THW-Kollegen, in deren Unterkunft sie übernachten konnten.

Aber es fuhren nicht nur blaue Boote auf dem Main, sondern auch ein rotes. Die Freiwillige Feuerwehr Erlangen nutze die Chance dabeizusein mit einem besonderen Experiment. So wurde eine Tragkraftspritze an Bord des Motorbootes gehievt und dort fixiert. Während der Fahrt auf dem Fluss wurde dann das Wasser angesaugt und über ein B- und C-Rohr zum Löschen eines fiktiven Brandes eines Wasserfahrzeuges genutzt. Das gelang den Floriansjüngern hervorragend, so dass sie auch für so einen Ernstfall bestens gerüstet sind.

Einige Zaungäste versammelten sich auch an der Slipstelle in Knetzgau, um der beeindruckenden Übung beizuwohnen. Darunter war auch Joachim Schmitt mit seinem Sohn Lauritz. Die beiden waren aus Mönchsstockheim gekommen, um eigentlich einem Fußballspiel in Knetzgau zuzuschauen. Lauritz war fasziniert, von dem, was sich auf dem Main abspielte. Und so sagte er sofort begeistert „Ja“, als ihn die Mannschaft des Motorbootes aus Nürnberg zu einer kleinen Fahrt einlud. Der Siebenjährige wurde mit einer Schwimmweste ausgerüstet und genoss sichtlich die Fahrt. Als Höhepunkt durfte er dann voller Stolz, unter Aufsicht des Truppführers Max Schwemmer, sogar das Boote am Steuerrad kurzzeitig lenken. Für das THW ist es wichtig, Kinder und Jugendliche für ihre Arbeit zu begeistern. Denn schließlich braucht auch diese Hilfsorganisation ehrenamtlichen Nachwuchs, bei dem man das Werben nicht früh genug beginnen kann.

Vielen Dank Christian Licha für die tollen Bilder und den super Bericht.
Weitere Bilder finden Sie unter Licha-Media.

              

Bericht und Foto: © Christian Licha

Einsatz: Technische Hilfeleistung

Auf Anforderungen des THW OV Bad Staffelstein entsandten wir gestern zwei unserer Helfer, mit dem Einsatz Drucklufterzeuger nach Ebensfeld (Landkreis Bad Staffelstein).

Der dortige Badesee droht umzukippen und ein massives Fischsterben zu verursachen.

Bereits seit Dienstag ist der Ortsverband Bad Staffelstein mit Hilfe der angeforderten Ausrüstung vom THW ForchheimTHW OV KirchehrenbachTHW OV Bamberg, THW OV Kulmbach, THW OV Fürth und dem des THW OV Pfaffenhofen, massiv daran dieses Unglück zu vermeiden.

Durch intensive Pumparbeiten mit Großpumpen und die Zufuhr von Sauerstoff, mittels Drucklufterzeugern soll schnellstmöglich der Sauerstoffgehalt des Wassers für die dort angesiedelten Fische und Tiere erhöht und somit ein Fischsterben verhindert werden.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Baum, Himmel, im Freien, Natur und Wasser
Bild könnte enthalten: im Freien, Natur und Wasser Bild könnte enthalten: Baum und im Freien

Einsatz: Brand Scheune – B3

Vollbrand

++ Einsatz für den Fachberater und für den Technischen Zug des THW OV Haßfurt mit dem Stichwort: Brand Scheune – B3 ++

Heute Morgen um kurz vor 07:00 Uhr klingelte der Funkmelder für die freiwilligen Helfer des Ortsverbandes.

– Einsatz für den Fachberater THW zur technischen Beratung des Einsatzleiter der Feuerwehr.

Am frühen Sonntagmorgen stand eine Scheune in FISCHBACH in Vollbrand und drohte auf ein Mehrfamilienhaus überzugreifen.
Das Feuer wurde von den eingesetzten Feuerwehren schnell abgelösch, jedoch war die Scheune aufgrund des vollständig abgebrannten Dachstuhls einsturzgefährdet, was eine Gefahr der Bevölkerung darstellte.

Nach der Bewertung und Abstimmung der Feuerwehr mit dem Fachberater, wurde der komplette Technische Zug mit Fachgruppe Räumen zur Brandunterstützung alarmiert.

So rückten wir nun mit dem Gerätekraftwagen, dem LKW-Kipper mit Tieflader und Radlader plus Anbaugerät, sowie mit zwei Mannschaftstransportwägen nach FISCHBACH aus.

Dort angekommen machten wir uns über die Niederlegung des Gebäudes. Ebenfalls musste Stroh und landwirtschaftliche Geräte aus der Scheune geholt werden um die Löscharbeiten der Feuerwehr zu unterstützen.

Einen ausführlichen Bericht entnehmen Sie bitte den unten stehenden Link.

http://licha-media.de/…/video-fotos-scheune-in-vollbrand-f…/

Spektakuläre THL-Übung im Inspektionsbezirk 1

Teamwork – THL Übung im Inspektionsbezirk 1

Vergangenen Freitag und Samstag waren wir vom THW OV Haßfurt, damit beschäftigt, im Auftrag von Kreisbrandinspektor Thomas Habermann ein Einsatz-Szenario der Superlative für die Feuerwehren des Inspektionsbezirk 1, sowie für das BRK-Rettungsdienst Haßberge zu kreieren.

Mit schwerem Gerät, wie Radlader mit Anbaugerät, Gerätekraftwagen und LKW-Kipper mit Tieflader machten wir uns auf den Weg Richtung Ebern, um dort eine Verbindungsstraße zwischen Unterpreppach und Reutersbrunn so aussehen zu lassen, als wären nach einer Windhose mehrere Bäume auf Fahrzeuge gestürzt.

Dort haben wir mit Hilfe des Radladers insgesamt 13 Fahrzeuge deformiert und in Gräben und Böschungen platziert, 10 Bäume gefällt und auf Fahrzeuge fallen lassen, sowie noch ein paar andere Dinge, die diese Übung zu einer der größten Technischen Hilfeleistungs Übung im Landkreis Haßberge gemacht hat.

Einen ausführlichen Bericht über die Übung, können Sie dem unten stehenden Link entnehmen.

http://licha-media.de/2017/05/28/video-fotos-spektakulaere-grossuebung-von-feuerwehr-brk-und-thw/

Vielen Dank an Christian Licha und Rudolf Hein für die Bereitstellung dieser tollen Bilder.

Ausbildung EGS

Fertig aufgebaute, freitragende 9 Meter Brücke

Der Monat April steht bei uns ganz unter dem Motto „Ausbildung mit dem EGS
(Einsatz Gerüstsystem)

An den letzten beiden Ausbildungsdiensten wurde der Umgang und die Einsatzoptionen des EGS vermittelt.

Das EGS ist in vier Bausätze gegliedert. Diese sind in unterschiedliche Größen unterteilt und damit für verschiedene Aufgabengebiete konzipiert.

So ist es möglich meterlange Stege zu bauen, Türme zu errichten und sogar Häuser abzustützen.
Ermöglicht wird dies durch ein umfangreiches Sortiment an Stahlrohren und Verbindungsstücken, mit denen sich in kurzer Zeit ein stabiles Gerüst errichten lässt.

Diverse Hölzer, Stützen und Verankerungsmaterial ermöglichen dabei die Verbindung zwischen dem zu stützenden Gebäude und dem eigentlichen Gerüst.

Gitterboxen mit Kleinmaterial komplettieren die Ausrüstung.

Vorstellung und Einweisung der THW Hüpfburg und Skydancer

Die neu beschaffte THW Hüpfburg

Vergangenen Samstag war beim THW Haßfurt einiges los.
Hier trafen sich die Jugendbetreuer und einige Helfer aus den verschiedenen Ortsverbänden zur Vorstellung der neu angeschafften Werbemittel.

Unsere Geschäftsstelle hat für Veranstaltungen und Events eine Hüpfburg in Form eines Gerätekraftwagen (GKW) und zwei sogenannte Skydancer (das sind Maskottchen, die mit Hilfe zweier Gebläse am Himmel tanzen) beschafft.

So kann das THW zukünftig auch bei der Helferwerbung schon im Kindesalter tätig werden.

Vielen Dank an unsere THW Geschäftsstelle Bamberg für diese tolle Anschaffung.

Die Lightstelle macht nicht nur Fahrzeugbilder, hier werden auch die Helden des Alltags ins rechte Licht gerückt!

HEROS, der moderne Held des Ehrenamtes. @Lightstelle 112-Photodesign

Unser Helfer Tobias Marquardt ist ambitionierter Fotograf und Bildbearbeitungskünstler.

Sein Repertoire geht von konzeptueller Fotografie, Bildbearbeitung, bis hin zu Digital Art im Bereich von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen.

Er möchte euch heute HEROS vorstellen… HEROS ist der moderne Held des Ehrenamtes. Er kann die ihm gestellten Herausforderungen auch alleine stemmen, die Frage ist nur, wie lange noch. Heros freut sich über jede helfende Hand!
Der Slogan, „Die Lage ist ernst! Wo bist du?“, ist durchaus zweideutig zu verstehen. Zum einen ist natürlich die katastrophale Lage des Bildszenarios gemeint, aber auch die immer mehr zunehmende Problematik des schwindenden ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind sehr stolz auf ihn und seine wunderbaren Werke und bedanken uns für seine hervorragende Art uns jedes Mal perfekt in Szene zu setzen. Wir sind erstaunt welche klasse Ergebnisse er uns präsentiert.

Vielen Dank dafür, Tobias!

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook-Seite. Über ein „Like“ wird er sich sicher freuen. -> Lightstelle 112-Photodesign

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook



P.s. Möchtest auch du ein HEROS sein, dann komm einfach mal bei uns vorbei und werde Teil einer großen THW-Gemeinschaft.

Weiterbildung – Digital Funk

Weiterbildung – Digital Funk beim THW Haßfurt

Am vergangenen Samstag wurde beim THW OV Haßfurt das vierte mal der Ausbildungsblock „Sprechfunker DIGITALFUNK“ durchgeführt.

Nachdem wir vom THW Haßfurt die neue Digital Funk Technik schon ein paar
Jahre testen durften, sind nun alle im Landkreis Haßberge vertretenen Blaulicht-Organisationen auf Digital Funk umgestiegen.
Um eine einheitliche und reibungslose Kommunikation unter den Hilfsorganisationen
und der ILS (Intigrierten Leitstelle) gewährleisten zu können, übten unsere Helferinnen
und Helfer vergangen Samstag die Handhabung der neuen Digital Funk Geräten.

Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Ausbildung auf die sogenannten Statusmeldungen gesetzt.

Statusmeldungen über Tasten erleichtern die Arbeit und ersparen Funksprüche im Klartext. Diese sollen den restlichen Funkbetrieb entlasten. Von nun an arbeiten alle Rettungsdienste, Feuerwehren und THW mit diesen Statusmeldungen.

Richtiges Handeln im Ernstfall – Erste Hilfe Auffrischung

Erste Hilfe Kurs beim THW Haßfurt

An den vergangen zwei Diensttagen stand die jährliche Erste Hilfe Auffrischung für die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Haßfurt auf dem Ausbildungsplan.

Um ihre Einsatzbefähigung nicht zu verlieren und um bei möglichen Einsätzen adäquate Erste Hilfe leisten zu können, müssen alle THW-Helfer und -Helferinnen alle 2 Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, in dem das Gelernte aufgefrischt und durch praktische Übungen verfestigt wird.

Ausgebildet wurden die Einsatzkräfte von BRK – Erste Hilfe Ausbilder Nikolai Menna, der selbst als ehrenamtlicher Helfer beim THW Haßfurt tätig ist.

Ausbilder Menna lehrte ein breites Spektrum an möglichen Krankheits- und Verletzungs Situationen. Von der Bergung, verletzter Personen aus Fahrzeugen bis zur Versorgung bewusstloser Personen, Personen mit Hitzschlag, Unterkühlungen/Erfrierungen, Atembeschwerden, Krampfanfällen, Knochenbrüchen und Wunden. Desweiteren wurde das korrekte Absetzen eines Notrufs, sowie das Verhalten bei Schlaganfällen und Herzinfarkte geübt.

Um das theoretische Wissen zu festigen und in die Tat umzusetzen, gab es verschiedene Ünungsstationen, bei denen die Helfer das Gelernte unter Beweis stellen mussten.