„Neues THW Einsatzfahrzeug“ für den Kindergarten Augsfeld

Gruppenbild bei der Übergabe

Da dem neu gebauten Kindergarten Augsfeld (bei Haßfurt) noch Spielzeug fehlt, hat sich der Ortsverband Haßfurt dazu entschieden, ein „neues THW Einsatzfahrzeug“ zu spenden.

Nach der Übergabe durch den Schirrmeister Manuel März, konnten die Kinder die ersten Testfahrten mit dem THW-Bobbycar vornehmen und haben sich sehr darüber gefreut.

Jahresabschlussfeier beim THW Ortsverband Haßfurt

Ehrungen1

Jahresabschlussfeier THW Ortsverband Haßfurt

Eine stolze Bilanz legte bei der Jahresabschlussfeier vor, die wegen der Umbauarbeiten in der Unterkunft in Haßfurt im Pfarrheim in Oberschwappach stattfand. Das Technische Hilfswerk (THW) lieferte Sandsäcke, sicherte Unglücksstellen und einsturzgefährdete Gebäude, transportierte Feldbetten und Matratzen, errichtete Dämme und Beleuchtungen, half aber auch beispielsweise, den Mainathlon in Eltmann abzusichern.

Der Ortsbeauftragte Christian Günther berichtete von 15 814 ehrenamtlichen Stunden bei den Einsätzen und Übungen. Zu verschiedenen Bränden wurden die Fachberater des THW hinzugerufen, um im Notfall das schwere Gerät des Technischen Hilfswerks einsetzen zu können. Nötig wurde das etwa beim Tragschrauber-Absturz in Sendelbach. Oftmals arbeitet das THW aber auch nach der Feuerwehr. So errichteten die Helfer den Absperrzaun, nachdem das so genannte Geisterhaus an der Hohen Wann zwischen Haßfurt und Zeil abgebrannt war. Im Vorjahr waren die THW-Helfer stark gefordert beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte in Turnhallen und anderen Gebäuden im Landkreis, in diesem Jahr bauten sie im Auftrag des Landratsamtes Zug um Zug die Notunterkünfte wieder ab. Nach zwei Einbrüchen in Einkaufsmärkte war es die Aufgabe des THW, die zerschlagenen Türen und Scheiben zu sichern.

Als neuer Zugführer bewährte sich Sebastian Böhm, während der bisherige Zugführer Peter Friedrich nun als Fachberater fungiert. Neue Gruppenführer sind Martin Mittelstädt und Simon Gräf.

Bestens bewährt habe sich im Landkreis die hervorragende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen, sagte Günther. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der gemeinsame Wagen von THW, Feuerwehr und Rotem Kreuz beim Faschingszug in Sand.

Die Zusammenarbeit wurde weiter intensiviert, etwa in Sachen Hochwasserschutz. Schon lange gibt es das zentrale Sandsacklager beim THW in Haßfurt. Als „Highlight des Jahres“ konnten THW und Feuerwehren die Sandsack-Füllmaschine in Betrieb nehmen. Gesondert geschulte Feuerwehrleute der Wehren Ziegelanger und Oberschwappach fahren jetzt bei Starkregen- oder Hochwasseralarm direkt in die THW-Unterkunft und sorgen für Nachschub, während die bereits eingelagerten Sandsäcke ohne Verzögerung an die Einsatzorte gebracht werden. Für solche Einsätze nahm das THW wenige Wochen vor Weihnachten auch den neuen Laster in Betrieb.
Gerade bei den Starkregen-Einsätzen im Sommer arbeiteten Feuerwehr und THW bestens zusammen, wie Kreisbrandrat Ralf Dressel betonte. Und immer gibt es bei Einsätzen auch Kurioses. „In Rauhenebrach haben wir mitten im Ort einen Karpfen geborgen“, schilderte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff.

Die Bundesanstalt THW ist „der technische Arm des Katastrophenschutzes“, wie Landrat Wilhelm Schneider betonte. Er zollte den Helfern „allerhöchsten Respekt“, denn gerade seit Wegfall der Wehrpflicht sei es nicht selbstverständlich, dass man so viel Freizeit opfert und hohen technischen Sachverstand in ein solches Ehrenamt einbringt, das auch Gesundheitsgefahren mit sich bringen kann. Gott sei Dank sei der Landkreis Haßberge bisher „von den ganz großen Katastrophen verschont geblieben, aber wir sind bestens gerüstet“, vor allem weil alle beteiligten Hilfskräfte ideal zusammenarbeiten, betonte der Landrat.

Das unterstrich der Haßfurter Bürgermeister Günther Werner, der auch den Familien dankte, die Verständnis für das zeitaufwändige Ehrenamt ihrer Angehörigen aufbringen. Das Ehrenamt zu schätzen, bedeute auch, Ehrenamtliche zu entlasten.

Geschäftsstellenleiter Curth Mohr und Kreisbrandrat Ralf Dressel bedauerten, dass es derzeit Tendenzen gebe, das THW wieder aus der Feuerwehr-Alarmierungskette herauszunehmen. Beide sehen den Kreis Haßberge als bestes Beispiel, dass das der falsche Weg ist. „Bei uns läuft es anders und das sehr positiv“, betonte Dressel.
Für ihren Hochwassereinsatz in diesem Jahr wurden zahlreiche Helfer mit dem Fluthelfer-Abzeichen geehrt. Das THW-Fluthilfe-Abzeichen erhielten: Christian Appel, Sebastian Böhm, Patrick Eichelmann, Michael Friedrich, Peter Friedrich, Marco Fritsch, Christian Günther, Julian Hartmann, Paul Hochrhein, Henri Hofmann, Robert Kleinhenz, Nicki Köth, Reinhard Kuhla, Manuel März, Tobias Marquardt, Milena-Maria Männer, Nikolai Männer, Martin Mittelstädt, Martin Ort, Jonas Schierling, Maximilian Schnös, Christian Schwert, Maik Seidel, Christian Stierl, Dominik Then, Matthias Viernekäs, Frederic Will und Nico Will.

Als langjährige Aktive wurden Michael Markert für zehn Jahre sowie Thilo Feustel und Matthias Brochloß-Gerner für 20 Jahre Dienst im Technischen Hilfswerk ausgezeichnet.
Zwei besondere Auszeichnungen hatte Curt Mohr für zwei Nicht-THWler parat: Für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehren überreichte er an Peter Pfaff und Ralf Dressel das THW-Helferzeichen in Gold.
Eine „Bescherung“ gab es für den Nachwuchs, denn der Geschäftsführer Daniel Mülln von der Firma Falck Fire Services überreichte zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Werner jeweils 500 Euro an die Kreisjugendfeuerwehr und die THW-Jugendgruppe. Markus Werner, der hauptamtlicher Feuerwehrmann bei Falck und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr in Oberschwappach ist, hatte die zwei Gruppen als Empfänger vorgeschlagen.

 ehrungen1   ehrungen2ehrungen3

Der „Alte“ geht – der „Neue“ kommt

Links der „Neue“ und rechts der „Alte“

Der Ortsverband Haßfurt durfte am 28.10.2016 seinen neuen MLW IV, als Ersatz für den bereits in die Jahre gekommen GKW II in Empfang nehmen.

Der Mannschaftslastwagen Typ IV (MLW IV) ist in der Regel als Fahrzeug mit Doppelkabine ausgeführt und geländefähig. Er besitzt einen Pritsche/Plane-Aufbau und transportiert eine Besatzung von 1+6, Material und Gerät der Einheiten zum Einsatzort.

Hierzu haben wir 6 Rollcontainer bekommen, welche die Gerätschaften der 2. Bergungsgruppe beinhalten.

Wir und 13 weitere Ortsverbände (Freiburg, Pegnitz, Neumarkt, Neuburg, Rothenburg, Straubing, Schongau, Günzburg, München-West, Erlangen, Berlin-Pankow, Lübecke und Grevenbroich) freuen uns sehr heute das neue Fahrzeug in den Dienst stellen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön an Tobi Marquardt PhotoDesign für die tollen Bilder.

Ein „Neuer“ Helfer für das THW Haßfurt

Am 22. Oktober 2016, fand in Schweinfurt, für den Geschäftsführerbereich die Grundausbildung der Helferanwärter statt.

Auch ein Helfer vom THW Haßfurt war dabei!

Aus diesem Grund dürfen wir nun unseren neuen Helfer Simon Gräf für die erfolgreich abgeschlosse Grundausbildung beglückwünschen und wünschen ihm für die Zukunft im THW, viel Freude und vor allem einen stehts unfallfreien Dienst im THW.

„Danke dass du mit hilfst anderen zu helfen “

Simon Gräf – erste Reihe, zweiter von links.

Bereichsausbildung Atemschutz – das THW Haßfurt übt für den Ernstfall

Die Luft ist giftig, ein Atemzug kann zum Tode führen. Die Sicht ist nicht weit, das Terrain eng und völlig unbekannt.

Ein normaler Mensch geht da nicht rein. Doch um Menschen zu retten, um Sachwerte oder Schadenstellen zu beseitigen gehen die Helfer vom THW auch da rein – unter Atemschutz!

Nicht nur theoretisches Wissen ist gefragt! Bei uns wird ebenso großen Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. Sie umfasst den sicheren Umgang mit dem Atemschutzgerät, Kontrolle der Pressluftatmer und deren Einsatz unter Einsatzbedingungen.

So übten unsere Atemschutzgeräteträger dies am vergangenen Dienstag unter erschwerten Bedingungen.

© Copyright einiger Textpasagen – THW OV Berlin Treptow-Köpenick

Einsatz: Dach droht auf Gehweg zu stürzen

In den frühen Morgenstunden des 30. Juli 2016, hat das THW Haßfurt das Dach eines Wohnhauses gesichert. Nach dem Brand des Wohnhauses, drohten Ziegel auf die Straße und den Gehweg zu fallen. Um eine Gefährdung zu beseitigen wurde das Dach im Rahmen der Amtshilfe abgedeckt und lose Teile beseitigt

Angefordert wurden wir vom Landratsamt des Landkreises Haßberge, dass mit der Bekämpfung von Gefahren betrauten Behörden die Hilfe des THW in Anspruch anforderte.

Demgegenüber ist das THW verpflichtet, wenn ein entsprechendes Ersuchen vorliegt, unter den Voraussetzungen der §§ 4 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes die erbetene Hilfe zu leisten.

Wechsel des Einheitsführers beim THW Haßfurt

Links Peter Friedrich und rechts der neue Zugführer Sebastian Böhm

Seit 01.07.2016 hat Sebastian Böhm den Dienstposten als Zugführer im Ortsverband Haßfurt übernommen. Er wird nun die Einsatzkräfte des Ortsverbandes in Ausbildungen und Einsätzen führen.

Der scheidende Zugführer Bäda Fiedrich wird zukünftig als Fachberater des THW’s ein kompetenter Ansprechpartner für Behörden und Einsatzleiter anderer Organisationen sein.

Wir bedanken uns für euer riesen Engagement und wünschen euch beiden viel Erfolg.

 

Einsatz: Dauerregen

Der Dauerregen der letzten Wochen führte auch im Landkreis Haßberge zu Überschwemmungen. So wurde das THW Haßfurt am 12. Juni 2016 zur Unterstützung der Feuerwehr Obertheres alarmiert. Hier wurde Sandsäcke geliefert und bei den Sandsackverlegearbeiten unterstützt.

13394013_1201423906565250_6977460565858656058_n 13423916_1201336276574013_1797643595134285932_n 13434812_1201336316574009_6171323217151117000_n 13442324_1201336229907351_5892316282197712800_n 13445531_1201336146574026_7411542588438353962_n


Auch am Montag den 13. Juni 2016 war das THW aufgrund des Starkregens im Landkreis bis spät in die Nacht im Einsatz.
Zusammen mit den Feuerwehren wurden in die Orte Neuschleichach, Zell, Untersteinbach, Wustviel und Geusfeld insgesamt ca 6000 Sandsäcke geliefert und verlegt. Parallel wurde mit den Feuerwehren Oberschwappach und Prappach im THW Haßfurt Sandsäcke mit der Sandsackfüllmaschine befüllt. Die Feuerwehr Haßfurt unterstützte beim Ausliefern der Sandsäcke mit ihrem Gerätewagen-Logistik.

13406737_1202577319783242_8395594492382313520_n 13407121_1202577249783249_980000682168715495_n 13417486_1202577303116577_6197598111691126077_n 13423868_1202577189783255_5089624718759249003_n 13428551_1202577143116593_4967846701840453022_n 13442215_1202577273116580_4115437799463727383_n 13442305_1202577199783254_188379066173285199_n 13445687_1202577169783257_5194100161317990362_n 13450755_1202577336449907_2303910944111190138_n


Am 17. Juni hieß es dann Land unter in Stettfeld und den „Heiligen Ländern“.
Seit 05:30 war das THW im Einsatz um die Feuerwehren im östlichen Landkreis zu unterstützen. Parallel dazu lief die Sandsackbefüllung im Ortsverband Haßfurt. Einsatzschwerpunkt war der Ort Stettfeld. Dort ist aufgrund des starken Niederschlags ein See übergelaufen und hat Straßen überflutet.
Die Feuerwehr Stettfeld wurde hier durch Sandsäcke, den THW Fachberater, das Einsatzleitfahrzeug und die 1. Bergungsgruppe unterstützt.

Es wurden 3600 Sandsäcke ausgeliefert und verlegt. Bei der Logistik wurde das THW Haßfurt durch die Feuerwehr Haßfurt unterstützt.
Einsatzorte waren Breitbrunn, Rudendorf, Ebelsbach und Stettfeld.
Bei der Sandsackbefüllung unterstützten die Feuerwehr Oberschwappach, Haßfurt und Feuerwehr Prappach.

13417438_1204878482886459_6396307050862779047_n 13418679_1204878532886454_6916693349825965742_n 13418689_1204878519553122_9123826058571602285_n 13419028_1204878612886446_7529020084746962097_n 13419063_1204878552886452_6891687736748249906_n 13432433_1204878592886448_4773037145258710935_n 13434693_1204878576219783_3025300344386433980_n