Weiterbildung – Digital Funk

Weiterbildung – Digital Funk beim THW Haßfurt

Am vergangenen Samstag wurde beim THW OV Haßfurt das vierte mal der Ausbildungsblock „Sprechfunker DIGITALFUNK“ durchgeführt.

Nachdem wir vom THW Haßfurt die neue Digital Funk Technik schon ein paar
Jahre testen durften, sind nun alle im Landkreis Haßberge vertretenen Blaulicht-Organisationen auf Digital Funk umgestiegen.
Um eine einheitliche und reibungslose Kommunikation unter den Hilfsorganisationen
und der ILS (Intigrierten Leitstelle) gewährleisten zu können, übten unsere Helferinnen
und Helfer vergangen Samstag die Handhabung der neuen Digital Funk Geräten.

Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Ausbildung auf die sogenannten Statusmeldungen gesetzt.

Statusmeldungen über Tasten erleichtern die Arbeit und ersparen Funksprüche im Klartext. Diese sollen den restlichen Funkbetrieb entlasten. Von nun an arbeiten alle Rettungsdienste, Feuerwehren und THW mit diesen Statusmeldungen.

Richtiges Handeln im Ernstfall – Erste Hilfe Auffrischung

Erste Hilfe Kurs beim THW Haßfurt

An den vergangen zwei Diensttagen stand die jährliche Erste Hilfe Auffrischung für die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Haßfurt auf dem Ausbildungsplan.

Um ihre Einsatzbefähigung nicht zu verlieren und um bei möglichen Einsätzen adäquate Erste Hilfe leisten zu können, müssen alle THW-Helfer und -Helferinnen alle 2 Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, in dem das Gelernte aufgefrischt und durch praktische Übungen verfestigt wird.

Ausgebildet wurden die Einsatzkräfte von BRK – Erste Hilfe Ausbilder Nikolai Menna, der selbst als ehrenamtlicher Helfer beim THW Haßfurt tätig ist.

Ausbilder Menna lehrte ein breites Spektrum an möglichen Krankheits- und Verletzungs Situationen. Von der Bergung, verletzter Personen aus Fahrzeugen bis zur Versorgung bewusstloser Personen, Personen mit Hitzschlag, Unterkühlungen/Erfrierungen, Atembeschwerden, Krampfanfällen, Knochenbrüchen und Wunden. Desweiteren wurde das korrekte Absetzen eines Notrufs, sowie das Verhalten bei Schlaganfällen und Herzinfarkte geübt.

Um das theoretische Wissen zu festigen und in die Tat umzusetzen, gab es verschiedene Ünungsstationen, bei denen die Helfer das Gelernte unter Beweis stellen mussten.

„Neues THW Einsatzfahrzeug“ für den Kindergarten Augsfeld

Gruppenbild bei der Übergabe

Da dem neu gebauten Kindergarten Augsfeld (bei Haßfurt) noch Spielzeug fehlt, hat sich der Ortsverband Haßfurt dazu entschieden, ein „neues THW Einsatzfahrzeug“ zu spenden.

Nach der Übergabe durch den Schirrmeister Manuel März, konnten die Kinder die ersten Testfahrten mit dem THW-Bobbycar vornehmen und haben sich sehr darüber gefreut.

Jahresabschlussfeier beim THW Ortsverband Haßfurt

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Jahresabschlussfeier THW Ortsverband Haßfurt

Eine stolze Bilanz legte bei der Jahresabschlussfeier vor, die wegen der Umbauarbeiten in der Unterkunft in Haßfurt im Pfarrheim in Oberschwappach stattfand. Das Technische Hilfswerk (THW) lieferte Sandsäcke, sicherte Unglücksstellen und einsturzgefährdete Gebäude, transportierte Feldbetten und Matratzen, errichtete Dämme und Beleuchtungen, half aber auch beispielsweise, den Mainathlon in Eltmann abzusichern.

Der Ortsbeauftragte Christian Günther berichtete von 15 814 ehrenamtlichen Stunden bei den Einsätzen und Übungen. Zu verschiedenen Bränden wurden die Fachberater des THW hinzugerufen, um im Notfall das schwere Gerät des Technischen Hilfswerks einsetzen zu können. Nötig wurde das etwa beim Tragschrauber-Absturz in Sendelbach. Oftmals arbeitet das THW aber auch nach der Feuerwehr. So errichteten die Helfer den Absperrzaun, nachdem das so genannte Geisterhaus an der Hohen Wann zwischen Haßfurt und Zeil abgebrannt war. Im Vorjahr waren die THW-Helfer stark gefordert beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte in Turnhallen und anderen Gebäuden im Landkreis, in diesem Jahr bauten sie im Auftrag des Landratsamtes Zug um Zug die Notunterkünfte wieder ab. Nach zwei Einbrüchen in Einkaufsmärkte war es die Aufgabe des THW, die zerschlagenen Türen und Scheiben zu sichern.

Als neuer Zugführer bewährte sich Sebastian Böhm, während der bisherige Zugführer Peter Friedrich nun als Fachberater fungiert. Neue Gruppenführer sind Martin Mittelstädt und Simon Gräf.

Bestens bewährt habe sich im Landkreis die hervorragende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen, sagte Günther. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der gemeinsame Wagen von THW, Feuerwehr und Rotem Kreuz beim Faschingszug in Sand.

Die Zusammenarbeit wurde weiter intensiviert, etwa in Sachen Hochwasserschutz. Schon lange gibt es das zentrale Sandsacklager beim THW in Haßfurt. Als „Highlight des Jahres“ konnten THW und Feuerwehren die Sandsack-Füllmaschine in Betrieb nehmen. Gesondert geschulte Feuerwehrleute der Wehren Ziegelanger und Oberschwappach fahren jetzt bei Starkregen- oder Hochwasseralarm direkt in die THW-Unterkunft und sorgen für Nachschub, während die bereits eingelagerten Sandsäcke ohne Verzögerung an die Einsatzorte gebracht werden. Für solche Einsätze nahm das THW wenige Wochen vor Weihnachten auch den neuen Laster in Betrieb.
Gerade bei den Starkregen-Einsätzen im Sommer arbeiteten Feuerwehr und THW bestens zusammen, wie Kreisbrandrat Ralf Dressel betonte. Und immer gibt es bei Einsätzen auch Kurioses. „In Rauhenebrach haben wir mitten im Ort einen Karpfen geborgen“, schilderte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff.

Die Bundesanstalt THW ist „der technische Arm des Katastrophenschutzes“, wie Landrat Wilhelm Schneider betonte. Er zollte den Helfern „allerhöchsten Respekt“, denn gerade seit Wegfall der Wehrpflicht sei es nicht selbstverständlich, dass man so viel Freizeit opfert und hohen technischen Sachverstand in ein solches Ehrenamt einbringt, das auch Gesundheitsgefahren mit sich bringen kann. Gott sei Dank sei der Landkreis Haßberge bisher „von den ganz großen Katastrophen verschont geblieben, aber wir sind bestens gerüstet“, vor allem weil alle beteiligten Hilfskräfte ideal zusammenarbeiten, betonte der Landrat.

Das unterstrich der Haßfurter Bürgermeister Günther Werner, der auch den Familien dankte, die Verständnis für das zeitaufwändige Ehrenamt ihrer Angehörigen aufbringen. Das Ehrenamt zu schätzen, bedeute auch, Ehrenamtliche zu entlasten.

Geschäftsstellenleiter Curth Mohr und Kreisbrandrat Ralf Dressel bedauerten, dass es derzeit Tendenzen gebe, das THW wieder aus der Feuerwehr-Alarmierungskette herauszunehmen. Beide sehen den Kreis Haßberge als bestes Beispiel, dass das der falsche Weg ist. „Bei uns läuft es anders und das sehr positiv“, betonte Dressel.
Für ihren Hochwassereinsatz in diesem Jahr wurden zahlreiche Helfer mit dem Fluthelfer-Abzeichen geehrt. Das THW-Fluthilfe-Abzeichen erhielten: Christian Appel, Sebastian Böhm, Patrick Eichelmann, Michael Friedrich, Peter Friedrich, Marco Fritsch, Christian Günther, Julian Hartmann, Paul Hochrhein, Henri Hofmann, Robert Kleinhenz, Nicki Köth, Reinhard Kuhla, Manuel März, Tobias Marquardt, Milena-Maria Männer, Nikolai Männer, Martin Mittelstädt, Martin Ort, Jonas Schierling, Maximilian Schnös, Christian Schwert, Maik Seidel, Christian Stierl, Dominik Then, Matthias Viernekäs, Frederic Will und Nico Will.

Als langjährige Aktive wurden Michael Markert für zehn Jahre sowie Thilo Feustel und Matthias Brochloß-Gerner für 20 Jahre Dienst im Technischen Hilfswerk ausgezeichnet.
Zwei besondere Auszeichnungen hatte Curt Mohr für zwei Nicht-THWler parat: Für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehren überreichte er an Peter Pfaff und Ralf Dressel das THW-Helferzeichen in Gold.
Eine „Bescherung“ gab es für den Nachwuchs, denn der Geschäftsführer Daniel Mülln von der Firma Falck Fire Services überreichte zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Werner jeweils 500 Euro an die Kreisjugendfeuerwehr und die THW-Jugendgruppe. Markus Werner, der hauptamtlicher Feuerwehrmann bei Falck und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr in Oberschwappach ist, hatte die zwei Gruppen als Empfänger vorgeschlagen.

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Der „Alte“ geht – der „Neue“ kommt

Links der „Neue“ und rechts der „Alte“

Der Ortsverband Haßfurt durfte am 28.10.2016 seinen neuen MLW IV, als Ersatz für den bereits in die Jahre gekommen GKW II in Empfang nehmen.

Der Mannschaftslastwagen Typ IV (MLW IV) ist in der Regel als Fahrzeug mit Doppelkabine ausgeführt und geländefähig. Er besitzt einen Pritsche/Plane-Aufbau und transportiert eine Besatzung von 1+6, Material und Gerät der Einheiten zum Einsatzort.

Hierzu haben wir 6 Rollcontainer bekommen, welche die Gerätschaften der 2. Bergungsgruppe beinhalten.

Wir und 13 weitere Ortsverbände (Freiburg, Pegnitz, Neumarkt, Neuburg, Rothenburg, Straubing, Schongau, Günzburg, München-West, Erlangen, Berlin-Pankow, Lübecke und Grevenbroich) freuen uns sehr heute das neue Fahrzeug in den Dienst stellen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön an Tobi Marquardt PhotoDesign für die tollen Bilder.

Ein „Neuer“ Helfer für das THW Haßfurt

Am 22. Oktober 2016, fand in Schweinfurt, für den Geschäftsführerbereich die Grundausbildung der Helferanwärter statt.

Auch ein Helfer vom THW Haßfurt war dabei!

Aus diesem Grund dürfen wir nun unseren neuen Helfer Simon Gräf für die erfolgreich abgeschlosse Grundausbildung beglückwünschen und wünschen ihm für die Zukunft im THW, viel Freude und vor allem einen stehts unfallfreien Dienst im THW.

„Danke dass du mit hilfst anderen zu helfen “

Simon Gräf – erste Reihe, zweiter von links.

Bereichsausbildung Atemschutz – das THW Haßfurt übt für den Ernstfall

Die Luft ist giftig, ein Atemzug kann zum Tode führen. Die Sicht ist nicht weit, das Terrain eng und völlig unbekannt.

Ein normaler Mensch geht da nicht rein. Doch um Menschen zu retten, um Sachwerte oder Schadenstellen zu beseitigen gehen die Helfer vom THW auch da rein – unter Atemschutz!

Nicht nur theoretisches Wissen ist gefragt! Bei uns wird ebenso großen Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. Sie umfasst den sicheren Umgang mit dem Atemschutzgerät, Kontrolle der Pressluftatmer und deren Einsatz unter Einsatzbedingungen.

So übten unsere Atemschutzgeräteträger dies am vergangenen Dienstag unter erschwerten Bedingungen.

© Copyright einiger Textpasagen – THW OV Berlin Treptow-Köpenick

Einsatz: Dach droht auf Gehweg zu stürzen

In den frühen Morgenstunden des 30. Juli 2016, hat das THW Haßfurt das Dach eines Wohnhauses gesichert. Nach dem Brand des Wohnhauses, drohten Ziegel auf die Straße und den Gehweg zu fallen. Um eine Gefährdung zu beseitigen wurde das Dach im Rahmen der Amtshilfe abgedeckt und lose Teile beseitigt

Angefordert wurden wir vom Landratsamt des Landkreises Haßberge, dass mit der Bekämpfung von Gefahren betrauten Behörden die Hilfe des THW in Anspruch anforderte.

Demgegenüber ist das THW verpflichtet, wenn ein entsprechendes Ersuchen vorliegt, unter den Voraussetzungen der §§ 4 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes die erbetene Hilfe zu leisten.