Ereignisreicher Tag beim THW Haßfurt

Am Samstag war einiges los im Ortsverband.
Am frühen Morgen fand eine Übung der Feuerwehrjugend statt. Schön zu wissen, dass schon die jungen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Haßfurt so fit sind.

Zur gleichen Zeit begaben sich zwei unserer Helfer auf ein Fahrsicherheitstraining mit unserem MLW4. Dort wurden Fahrverhalten und -manöver auf unterschiedlichsten Fahrbahnbedingungen trainiert.

Aber das war noch nicht genug und deshalb übte unsere Bergungsgruppe noch am gleichen Tage, verschiedenste Methoden zur Rettung von Verletzten.
So z.B. der Leiterhebel für besonders wirbelsäulenschonende Rettung, oder die SchiefeEbene, mit der schnell hintereinander viele Personen befördert werden können.
Zu guter Letzt wurde auch eine Seilbahn errichtet. Mittels dieser Methode können lange Hindernisse von rund 40 Meter problemlos überwunden werden. Zum Einsatz kommen diese Hilfsmittel, wenn sogenannte Trümmerkegel einen Einsatz einer Drehleiter verhindern.

  

THW und Feuerwehr übten den Ernstfall auf dem Main

Bootstour

Viel los war am Samstag auf dem Main zwischen Knetzgau und Schweinfurt. Grund dafür war eine Großübung des Technischen Hilfswerks (THW) mit Ortsverbänden aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken. Insgesamt über 30 Ehrenamtliche aus Haßfurt, Bamberg, Erlangen, Fürth und Nürnberg waren daran beteiligt.

In Knetzgau wurden die Boote zu Wasser gelassen, um dann den Fluss zu erkunden. Für die Kollegen aus Mittelfranken war das ein besonderes Erlebnis, denn in ihrer Heimat gibt es nur den  Main-Donau-Kanal, der im Gegensatz zum Naturgewässer Main über keine Strömungen verfügt. Johannes Wendland vom THW-Ortsverband Erlangen nannte als Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe und Organisator des Treffens, dass es  Ziel der Übung sei, die Fahrfertigkeit der Bootsführer zu verbessern, die Kooperation zu steigern und auch unterschiedliche Bootstypen kennenzulernen. So waren insgesamt acht Boote verschiedener Bauarten im Einsatz, vom normalen Mehrzweckboot, über einen Motorkatamaran bis hin zu Pontonboote, die auch als Fähre oder als Bestandteil eines mobilen Brückenbaus verwendet werden können.

Geübt wurden auf dem Main verschiedene Manöver. so zum Beispiel „Mann über Bord“ und das Schleppen längsseits, also wenn einem manövrierunfähiges Boot geholfen werden muss. Aber auch das Schleusen in Knetzgau und Ottendorf sowie das Ankern in der Strömung standen auf dem Programm. Vom frühen Morgen bis in die späten Nachmittagsstunden dauerten die Aktivitäten. Hierbei war natürlich auch eine Verpflegung notwendig, die der THW-Ortsverband Erlangen übernahm und perfekt dafür sorgte, dass kein Magen knurrte.

Eine besondere Anfahrt nach Knetzgau hatte das Bamberger THW. Unter der Leitung ihres Gruppenführers „Wassergefahren“, Adam Fischer, kamen die Oberfranken nicht wie die anderen mit einem LKW, sondern direkt mit ihren zwei Pontonbooten nach Knetzgau. Bereits am Freitagabend kamen sie dort an und genossen dann die Gastfreundschaft der Haßfurter THW-Kollegen, in deren Unterkunft sie übernachten konnten.

Aber es fuhren nicht nur blaue Boote auf dem Main, sondern auch ein rotes. Die Freiwillige Feuerwehr Erlangen nutze die Chance dabeizusein mit einem besonderen Experiment. So wurde eine Tragkraftspritze an Bord des Motorbootes gehievt und dort fixiert. Während der Fahrt auf dem Fluss wurde dann das Wasser angesaugt und über ein B- und C-Rohr zum Löschen eines fiktiven Brandes eines Wasserfahrzeuges genutzt. Das gelang den Floriansjüngern hervorragend, so dass sie auch für so einen Ernstfall bestens gerüstet sind.

Einige Zaungäste versammelten sich auch an der Slipstelle in Knetzgau, um der beeindruckenden Übung beizuwohnen. Darunter war auch Joachim Schmitt mit seinem Sohn Lauritz. Die beiden waren aus Mönchsstockheim gekommen, um eigentlich einem Fußballspiel in Knetzgau zuzuschauen. Lauritz war fasziniert, von dem, was sich auf dem Main abspielte. Und so sagte er sofort begeistert „Ja“, als ihn die Mannschaft des Motorbootes aus Nürnberg zu einer kleinen Fahrt einlud. Der Siebenjährige wurde mit einer Schwimmweste ausgerüstet und genoss sichtlich die Fahrt. Als Höhepunkt durfte er dann voller Stolz, unter Aufsicht des Truppführers Max Schwemmer, sogar das Boote am Steuerrad kurzzeitig lenken. Für das THW ist es wichtig, Kinder und Jugendliche für ihre Arbeit zu begeistern. Denn schließlich braucht auch diese Hilfsorganisation ehrenamtlichen Nachwuchs, bei dem man das Werben nicht früh genug beginnen kann.

Vielen Dank Christian Licha für die tollen Bilder und den super Bericht.
Weitere Bilder finden Sie unter Licha-Media.

              

Bericht und Foto: © Christian Licha

Ausbildung EGS

Fertig aufgebaute, freitragende 9 Meter Brücke

Der Monat April steht bei uns ganz unter dem Motto „Ausbildung mit dem EGS
(Einsatz Gerüstsystem)

An den letzten beiden Ausbildungsdiensten wurde der Umgang und die Einsatzoptionen des EGS vermittelt.

Das EGS ist in vier Bausätze gegliedert. Diese sind in unterschiedliche Größen unterteilt und damit für verschiedene Aufgabengebiete konzipiert.

So ist es möglich meterlange Stege zu bauen, Türme zu errichten und sogar Häuser abzustützen.
Ermöglicht wird dies durch ein umfangreiches Sortiment an Stahlrohren und Verbindungsstücken, mit denen sich in kurzer Zeit ein stabiles Gerüst errichten lässt.

Diverse Hölzer, Stützen und Verankerungsmaterial ermöglichen dabei die Verbindung zwischen dem zu stützenden Gebäude und dem eigentlichen Gerüst.

Gitterboxen mit Kleinmaterial komplettieren die Ausrüstung.

Richtiges Handeln im Ernstfall – Erste Hilfe Auffrischung

Erste Hilfe Kurs beim THW Haßfurt

An den vergangen zwei Diensttagen stand die jährliche Erste Hilfe Auffrischung für die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Haßfurt auf dem Ausbildungsplan.

Um ihre Einsatzbefähigung nicht zu verlieren und um bei möglichen Einsätzen adäquate Erste Hilfe leisten zu können, müssen alle THW-Helfer und -Helferinnen alle 2 Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, in dem das Gelernte aufgefrischt und durch praktische Übungen verfestigt wird.

Ausgebildet wurden die Einsatzkräfte von BRK – Erste Hilfe Ausbilder Nikolai Menna, der selbst als ehrenamtlicher Helfer beim THW Haßfurt tätig ist.

Ausbilder Menna lehrte ein breites Spektrum an möglichen Krankheits- und Verletzungs Situationen. Von der Bergung, verletzter Personen aus Fahrzeugen bis zur Versorgung bewusstloser Personen, Personen mit Hitzschlag, Unterkühlungen/Erfrierungen, Atembeschwerden, Krampfanfällen, Knochenbrüchen und Wunden. Desweiteren wurde das korrekte Absetzen eines Notrufs, sowie das Verhalten bei Schlaganfällen und Herzinfarkte geübt.

Um das theoretische Wissen zu festigen und in die Tat umzusetzen, gab es verschiedene Ünungsstationen, bei denen die Helfer das Gelernte unter Beweis stellen mussten.

Bereichsausbildung Atemschutz – das THW Haßfurt übt für den Ernstfall

Die Luft ist giftig, ein Atemzug kann zum Tode führen. Die Sicht ist nicht weit, das Terrain eng und völlig unbekannt.

Ein normaler Mensch geht da nicht rein. Doch um Menschen zu retten, um Sachwerte oder Schadenstellen zu beseitigen gehen die Helfer vom THW auch da rein – unter Atemschutz!

Nicht nur theoretisches Wissen ist gefragt! Bei uns wird ebenso großen Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. Sie umfasst den sicheren Umgang mit dem Atemschutzgerät, Kontrolle der Pressluftatmer und deren Einsatz unter Einsatzbedingungen.

So übten unsere Atemschutzgeräteträger dies am vergangenen Dienstag unter erschwerten Bedingungen.

© Copyright einiger Textpasagen – THW OV Berlin Treptow-Köpenick

Bootsausbildung 2015

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Am vergangenen Wochenende fand unsere alljährliche zweitägige Bootsausbildung statt. Hierbei konnten unsere Bootsführer Ihr können unter Beweis stellen und verschiedene Situationen in Eigenregie üben. Die Route führte uns am Samstag flussaufwärts den Main entlang von Knetzgau nach Bamberg. Am Sonntag wurde dann im Abschnitt Knetzgau bis Ottendorf geübt. Gegen Ende des Tages wurde das Wetter zunehmend rauer. Zwei auf dem Main Flussabwärts fahrende, für die Wetterverhältnisse nicht ausreichend gekleidete Kajakfahrer kamen nicht gegen den starken Gegenwind an. Schon aus der Ferne erkannten die Bootsführer das hier eventuell Hilfe notwendig ist. Wir schleppten das Kajak daraufhin bis zur nächsten Sportbootschleuse an der schon der Rest der Gruppe wartete. Zum Abschluss der Ausbildung fand der technische Dienst an den Booten statt.

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Ausbildung: Retten aus Höhen und Tiefen

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Nerven wie Drahtseile durften unsere Helfer des THW OV Haßfurt am Ausbildungswochenende mit dem Thema „Retten aus Höhen und Tiefen“ beweisen.
Es wurden verschiedene Rettungsvarianten und die Selbst- und Kameradenrettung im Übungsdorf der Bundeswehr Bonnland geübt.
Danke an alle die Mitgewirkt haben, dass dieses Wochenende zu einem vollen Erfolg wurde.

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Ausbildung: Beleuchtung

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Am gestrigen Dienstag haben wir uns dem Thema Beleuchtung angenommen. Hierbei frischten wir unser Wissen rund um den Beleuchtungssatz auf. Neben dem Themengebiet „Grundlagen der Elektrik“, welches wir auffrischten, wurden die Helfer auch in unser 40KvA Aggregat mit LiMa eingwiesen. Es galt im ersten Teil unsere Drei Powermoons (2xTwinlight 1x Profi) akkurat in Betrieb zu nehmen. Die Ausbildung wurde mit einer Einsatzübung abgeschlossen, bei der es galt die Hausfassade sowie das Erdgeschoss unseres Übungshauses auszuleuchten.

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Ausbildung: Retten aus Trümmern

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Eine der Kernkompetenzen des Technischen Hilfswerks ist das Retten von Personen und Tieren sowie das Bergen von Sachwerten aus schwer zugänglichen Gelände oder Gefahrensituationen. Wir bilden daher regelmäßig das „Retten aus Trümmern“ aus, da hierbei viele Anforderungen und Verhaltensweisen für den Ernstfall beübt und Wissen vertieft werden kann.

So auch in den letzten beiden Ausbildungsdiensten am Dienstag und Samstag. Der Schwerpunkt wurde dabei auf Phase I (Erkundung und Erstmaßnahmen), Phase II (Durchsuchen und einfache Rettung) Phase III (Ortung und technische Rettung) der Rettung gelegt.

Als abschließendes Highlight der Ausbildung wurden die einzelnen Phasen in einem realitätsnahen Trümmerfeld durchgespielt.

 

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Ausbildung: Digitalfunk

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Pünktlich zum geplanten Start des Pilotbetriebs Digitalfunk im Landkreis Haßberge fand die zweitägige Ausbildung Digitalfunk für unsere Helfer statt. Hierbei wurde insbesondere auf die vielen technischen Neuerungen und Rahmenbedingungen eingegangen. Nachdem jeder Helfer sicher im Umgang mit den Geräten war, wurde eine kleine Übung abgehalten. Die hierfür eingeteilten Gruppen, handelten verschiedenste Arbetisaufträge ab, wobei die komplette Kommunikation über Funk geschah. Ziel der Übung war es sowohl ein Gefühl für die Reichweiten der Geräte im Direkbetrieb zu bekommen und die technischen Grenzen des Systems auszuloten, als auch die Funkbetriebssprache zu beüben.

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