Blauer Strom für den Notfall

Das THW Haßfurt rüstet sich für neue Aufgaben zu eurer Sicherheit.
In über 2800 Arbeitsstunden Eigenleistung haben die Haßfurter Einsatzkräfte eine 400kVA Netzersatzanlage generalüberholt und neu aufgebaut. Zusammen mit unserem neuen umfangreichen Zubehör können wir im Notfall beispielsweise einen ganzen Stadtteil, ein Krankenhaus, die Polizei, oder das Landratsamt mit Strom versorgen.

Das Aggregat wurde uns vom Stadtwerk Haßfurt GmbH zur Verfügung gestellt.
Bereits im letzten Jahr haben wir ein 40kVA Stromaggregat mit Lichtmast generalüberholt und in Dienst gestellt. Vielen Dank!

Insgesamt können wir nun über 440kVA Strom für Einsatzstellen verschiedenster Art liefern und das alles in Eigenleistung.
Wir möchten uns bei den Firmen und Helfern nochmals für eure riesige Unterstützung bedanken.

Danke dass Ihr uns helft, anderen zu Helfen.
#THWOVHASSFURT #STADTWERKHASSFURT #STROM #LICHT#NEA
#STROMAUSFALL #BLACKOUT #EINSATZ #KEINPROBLEM #THW

Ein Dorf mit rund 500 Einwohnern kann das Technische Hilfswerk (THW) Haßfurt ab sofort im Notfall mit Strom versorgen. Das Stadtwerk Haßfurt übergab dem THW einen fahrbaren Stromerzeuger…

Den kompletten Artikel können Sie unter diesem Link nachlesen.
Vielen Dank für die Berichterstattung @Christian Licha

Ereignisreicher Tag beim THW Haßfurt

Am Samstag war einiges los im Ortsverband.
Am frühen Morgen fand eine Übung der Feuerwehrjugend statt. Schön zu wissen, dass schon die jungen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Haßfurt so fit sind.

Zur gleichen Zeit begaben sich zwei unserer Helfer auf ein Fahrsicherheitstraining mit unserem MLW4. Dort wurden Fahrverhalten und -manöver auf unterschiedlichsten Fahrbahnbedingungen trainiert.

Aber das war noch nicht genug und deshalb übte unsere Bergungsgruppe noch am gleichen Tage, verschiedenste Methoden zur Rettung von Verletzten.
So z.B. der Leiterhebel für besonders wirbelsäulenschonende Rettung, oder die SchiefeEbene, mit der schnell hintereinander viele Personen befördert werden können.
Zu guter Letzt wurde auch eine Seilbahn errichtet. Mittels dieser Methode können lange Hindernisse von rund 40 Meter problemlos überwunden werden. Zum Einsatz kommen diese Hilfsmittel, wenn sogenannte Trümmerkegel einen Einsatz einer Drehleiter verhindern.

  

THW und Feuerwehr übten den Ernstfall auf dem Main

Bootstour

Viel los war am Samstag auf dem Main zwischen Knetzgau und Schweinfurt. Grund dafür war eine Großübung des Technischen Hilfswerks (THW) mit Ortsverbänden aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken. Insgesamt über 30 Ehrenamtliche aus Haßfurt, Bamberg, Erlangen, Fürth und Nürnberg waren daran beteiligt.

In Knetzgau wurden die Boote zu Wasser gelassen, um dann den Fluss zu erkunden. Für die Kollegen aus Mittelfranken war das ein besonderes Erlebnis, denn in ihrer Heimat gibt es nur den  Main-Donau-Kanal, der im Gegensatz zum Naturgewässer Main über keine Strömungen verfügt. Johannes Wendland vom THW-Ortsverband Erlangen nannte als Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe und Organisator des Treffens, dass es  Ziel der Übung sei, die Fahrfertigkeit der Bootsführer zu verbessern, die Kooperation zu steigern und auch unterschiedliche Bootstypen kennenzulernen. So waren insgesamt acht Boote verschiedener Bauarten im Einsatz, vom normalen Mehrzweckboot, über einen Motorkatamaran bis hin zu Pontonboote, die auch als Fähre oder als Bestandteil eines mobilen Brückenbaus verwendet werden können.

Geübt wurden auf dem Main verschiedene Manöver. so zum Beispiel „Mann über Bord“ und das Schleppen längsseits, also wenn einem manövrierunfähiges Boot geholfen werden muss. Aber auch das Schleusen in Knetzgau und Ottendorf sowie das Ankern in der Strömung standen auf dem Programm. Vom frühen Morgen bis in die späten Nachmittagsstunden dauerten die Aktivitäten. Hierbei war natürlich auch eine Verpflegung notwendig, die der THW-Ortsverband Erlangen übernahm und perfekt dafür sorgte, dass kein Magen knurrte.

Eine besondere Anfahrt nach Knetzgau hatte das Bamberger THW. Unter der Leitung ihres Gruppenführers „Wassergefahren“, Adam Fischer, kamen die Oberfranken nicht wie die anderen mit einem LKW, sondern direkt mit ihren zwei Pontonbooten nach Knetzgau. Bereits am Freitagabend kamen sie dort an und genossen dann die Gastfreundschaft der Haßfurter THW-Kollegen, in deren Unterkunft sie übernachten konnten.

Aber es fuhren nicht nur blaue Boote auf dem Main, sondern auch ein rotes. Die Freiwillige Feuerwehr Erlangen nutze die Chance dabeizusein mit einem besonderen Experiment. So wurde eine Tragkraftspritze an Bord des Motorbootes gehievt und dort fixiert. Während der Fahrt auf dem Fluss wurde dann das Wasser angesaugt und über ein B- und C-Rohr zum Löschen eines fiktiven Brandes eines Wasserfahrzeuges genutzt. Das gelang den Floriansjüngern hervorragend, so dass sie auch für so einen Ernstfall bestens gerüstet sind.

Einige Zaungäste versammelten sich auch an der Slipstelle in Knetzgau, um der beeindruckenden Übung beizuwohnen. Darunter war auch Joachim Schmitt mit seinem Sohn Lauritz. Die beiden waren aus Mönchsstockheim gekommen, um eigentlich einem Fußballspiel in Knetzgau zuzuschauen. Lauritz war fasziniert, von dem, was sich auf dem Main abspielte. Und so sagte er sofort begeistert „Ja“, als ihn die Mannschaft des Motorbootes aus Nürnberg zu einer kleinen Fahrt einlud. Der Siebenjährige wurde mit einer Schwimmweste ausgerüstet und genoss sichtlich die Fahrt. Als Höhepunkt durfte er dann voller Stolz, unter Aufsicht des Truppführers Max Schwemmer, sogar das Boote am Steuerrad kurzzeitig lenken. Für das THW ist es wichtig, Kinder und Jugendliche für ihre Arbeit zu begeistern. Denn schließlich braucht auch diese Hilfsorganisation ehrenamtlichen Nachwuchs, bei dem man das Werben nicht früh genug beginnen kann.

Vielen Dank Christian Licha für die tollen Bilder und den super Bericht.
Weitere Bilder finden Sie unter Licha-Media.

              

Bericht und Foto: © Christian Licha

THW-Jugend: Erlebnisreiche Tage an der Atlantik-Küste

Elf spannende und erlebnisreiche Tage an der französischen Atlantik-Küste verbrachten die Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Haßfurt.

In der Normandie ist Strand nicht nur Strand, sondern auch geschichtsträchtiger Boden, das erlebten die jungen THW’ler aus dem Haßbergkreis beim Jugendaustausch in Frankreich.

Elf spannende und erlebnisreiche Tage an der französischen Atlantik-Küste verbrachten die Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Haßfurt. Das dortige Jugendzeltlager stand unter dem Motto „Brücken bauen, Menschen verbinden, Grenzen überwinden“. Eingebunden waren die Jugendlichen aus dem Landkreis Haßberge in den deutsch-französischen Jugendaustausch, der von der THW-Jugend Unterfranken gemeinsam mit dem deutsch-französischen Jugendwerk organisiert wurde. Gemeinsam mit rund 115 weiteren Jugendlichen und Betreuern aus ganz Unterfranken traten die Haßbergler die Reise nach Douvres-la-Delivrande/Region Calvados an. Die deutschen Teilnehmer wurden vor Ort herzlich empfangen und trafen auf 25 französische Jugendliche. Viele Ausflugsmöglichkeiten boten sich dort am Atlantik, etwa zu den Landungsbrücken oder zum Memorial-Museum in Caen. Das Memorial-Museum dokumentiert die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts vom Ersten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Die Jugendlichen hatten also zahlreiche Möglichkeiten, die europäische Geschichte hautnah zu erleben. Daneben gab es sportliche Aktivitäten wie Stand-Up-Paddling oder Katamaran fahren. Für Abwechslung war also gesorgt.

So verging die Zeit für die Jugendlichen wie im Flug. Mit vielen neuen Eindrücken und sich dessen bewusst, neue Freunde gewonnen zu haben, kehrten die THW-Jugendlichen nach Unterfranken zurück. Die Begeisterung darüber, Teil einer internationalen Jugendbegegnung gewesen zu sein, war groß – genauso wie der Wunsch nach Wiederholung.

Spektakuläre THL-Übung im Inspektionsbezirk 1

Teamwork – THL Übung im Inspektionsbezirk 1

Vergangenen Freitag und Samstag waren wir vom THW OV Haßfurt, damit beschäftigt, im Auftrag von Kreisbrandinspektor Thomas Habermann ein Einsatz-Szenario der Superlative für die Feuerwehren des Inspektionsbezirk 1, sowie für das BRK-Rettungsdienst Haßberge zu kreieren.

Mit schwerem Gerät, wie Radlader mit Anbaugerät, Gerätekraftwagen und LKW-Kipper mit Tieflader machten wir uns auf den Weg Richtung Ebern, um dort eine Verbindungsstraße zwischen Unterpreppach und Reutersbrunn so aussehen zu lassen, als wären nach einer Windhose mehrere Bäume auf Fahrzeuge gestürzt.

Dort haben wir mit Hilfe des Radladers insgesamt 13 Fahrzeuge deformiert und in Gräben und Böschungen platziert, 10 Bäume gefällt und auf Fahrzeuge fallen lassen, sowie noch ein paar andere Dinge, die diese Übung zu einer der größten Technischen Hilfeleistungs Übung im Landkreis Haßberge gemacht hat.

Einen ausführlichen Bericht über die Übung, können Sie dem unten stehenden Link entnehmen.

http://licha-media.de/2017/05/28/video-fotos-spektakulaere-grossuebung-von-feuerwehr-brk-und-thw/

Vielen Dank an Christian Licha und Rudolf Hein für die Bereitstellung dieser tollen Bilder.

Vorstellung und Einweisung der THW Hüpfburg und Skydancer

Die neu beschaffte THW Hüpfburg

Vergangenen Samstag war beim THW Haßfurt einiges los.
Hier trafen sich die Jugendbetreuer und einige Helfer aus den verschiedenen Ortsverbänden zur Vorstellung der neu angeschafften Werbemittel.

Unsere Geschäftsstelle hat für Veranstaltungen und Events eine Hüpfburg in Form eines Gerätekraftwagen (GKW) und zwei sogenannte Skydancer (das sind Maskottchen, die mit Hilfe zweier Gebläse am Himmel tanzen) beschafft.

So kann das THW zukünftig auch bei der Helferwerbung schon im Kindesalter tätig werden.

Vielen Dank an unsere THW Geschäftsstelle Bamberg für diese tolle Anschaffung.

Die Lightstelle macht nicht nur Fahrzeugbilder, hier werden auch die Helden des Alltags ins rechte Licht gerückt!

HEROS, der moderne Held des Ehrenamtes. @Lightstelle 112-Photodesign

Unser Helfer Tobias Marquardt ist ambitionierter Fotograf und Bildbearbeitungskünstler.

Sein Repertoire geht von konzeptueller Fotografie, Bildbearbeitung, bis hin zu Digital Art im Bereich von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen.

Er möchte euch heute HEROS vorstellen… HEROS ist der moderne Held des Ehrenamtes. Er kann die ihm gestellten Herausforderungen auch alleine stemmen, die Frage ist nur, wie lange noch. Heros freut sich über jede helfende Hand!
Der Slogan, „Die Lage ist ernst! Wo bist du?“, ist durchaus zweideutig zu verstehen. Zum einen ist natürlich die katastrophale Lage des Bildszenarios gemeint, aber auch die immer mehr zunehmende Problematik des schwindenden ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind sehr stolz auf ihn und seine wunderbaren Werke und bedanken uns für seine hervorragende Art uns jedes Mal perfekt in Szene zu setzen. Wir sind erstaunt welche klasse Ergebnisse er uns präsentiert.

Vielen Dank dafür, Tobias!

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook-Seite. Über ein „Like“ wird er sich sicher freuen. -> Lightstelle 112-Photodesign

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook



P.s. Möchtest auch du ein HEROS sein, dann komm einfach mal bei uns vorbei und werde Teil einer großen THW-Gemeinschaft.

Weiterbildung – Digital Funk

Weiterbildung – Digital Funk beim THW Haßfurt

Am vergangenen Samstag wurde beim THW OV Haßfurt das vierte mal der Ausbildungsblock „Sprechfunker DIGITALFUNK“ durchgeführt.

Nachdem wir vom THW Haßfurt die neue Digital Funk Technik schon ein paar
Jahre testen durften, sind nun alle im Landkreis Haßberge vertretenen Blaulicht-Organisationen auf Digital Funk umgestiegen.
Um eine einheitliche und reibungslose Kommunikation unter den Hilfsorganisationen
und der ILS (Intigrierten Leitstelle) gewährleisten zu können, übten unsere Helferinnen
und Helfer vergangen Samstag die Handhabung der neuen Digital Funk Geräten.

Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Ausbildung auf die sogenannten Statusmeldungen gesetzt.

Statusmeldungen über Tasten erleichtern die Arbeit und ersparen Funksprüche im Klartext. Diese sollen den restlichen Funkbetrieb entlasten. Von nun an arbeiten alle Rettungsdienste, Feuerwehren und THW mit diesen Statusmeldungen.

„Neues THW Einsatzfahrzeug“ für den Kindergarten Augsfeld

Gruppenbild bei der Übergabe

Da dem neu gebauten Kindergarten Augsfeld (bei Haßfurt) noch Spielzeug fehlt, hat sich der Ortsverband Haßfurt dazu entschieden, ein „neues THW Einsatzfahrzeug“ zu spenden.

Nach der Übergabe durch den Schirrmeister Manuel März, konnten die Kinder die ersten Testfahrten mit dem THW-Bobbycar vornehmen und haben sich sehr darüber gefreut.