THW-Jugend: Erlebnisreiche Tage an der Atlantik-Küste

Elf spannende und erlebnisreiche Tage an der französischen Atlantik-Küste verbrachten die Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Haßfurt.

In der Normandie ist Strand nicht nur Strand, sondern auch geschichtsträchtiger Boden, das erlebten die jungen THW’ler aus dem Haßbergkreis beim Jugendaustausch in Frankreich.

Elf spannende und erlebnisreiche Tage an der französischen Atlantik-Küste verbrachten die Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Haßfurt. Das dortige Jugendzeltlager stand unter dem Motto „Brücken bauen, Menschen verbinden, Grenzen überwinden“. Eingebunden waren die Jugendlichen aus dem Landkreis Haßberge in den deutsch-französischen Jugendaustausch, der von der THW-Jugend Unterfranken gemeinsam mit dem deutsch-französischen Jugendwerk organisiert wurde. Gemeinsam mit rund 115 weiteren Jugendlichen und Betreuern aus ganz Unterfranken traten die Haßbergler die Reise nach Douvres-la-Delivrande/Region Calvados an. Die deutschen Teilnehmer wurden vor Ort herzlich empfangen und trafen auf 25 französische Jugendliche. Viele Ausflugsmöglichkeiten boten sich dort am Atlantik, etwa zu den Landungsbrücken oder zum Memorial-Museum in Caen. Das Memorial-Museum dokumentiert die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts vom Ersten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Die Jugendlichen hatten also zahlreiche Möglichkeiten, die europäische Geschichte hautnah zu erleben. Daneben gab es sportliche Aktivitäten wie Stand-Up-Paddling oder Katamaran fahren. Für Abwechslung war also gesorgt.

So verging die Zeit für die Jugendlichen wie im Flug. Mit vielen neuen Eindrücken und sich dessen bewusst, neue Freunde gewonnen zu haben, kehrten die THW-Jugendlichen nach Unterfranken zurück. Die Begeisterung darüber, Teil einer internationalen Jugendbegegnung gewesen zu sein, war groß – genauso wie der Wunsch nach Wiederholung.

Spektakuläre THL-Übung im Inspektionsbezirk 1

Teamwork – THL Übung im Inspektionsbezirk 1

Vergangenen Freitag und Samstag waren wir vom THW OV Haßfurt, damit beschäftigt, im Auftrag von Kreisbrandinspektor Thomas Habermann ein Einsatz-Szenario der Superlative für die Feuerwehren des Inspektionsbezirk 1, sowie für das BRK-Rettungsdienst Haßberge zu kreieren.

Mit schwerem Gerät, wie Radlader mit Anbaugerät, Gerätekraftwagen und LKW-Kipper mit Tieflader machten wir uns auf den Weg Richtung Ebern, um dort eine Verbindungsstraße zwischen Unterpreppach und Reutersbrunn so aussehen zu lassen, als wären nach einer Windhose mehrere Bäume auf Fahrzeuge gestürzt.

Dort haben wir mit Hilfe des Radladers insgesamt 13 Fahrzeuge deformiert und in Gräben und Böschungen platziert, 10 Bäume gefällt und auf Fahrzeuge fallen lassen, sowie noch ein paar andere Dinge, die diese Übung zu einer der größten Technischen Hilfeleistungs Übung im Landkreis Haßberge gemacht hat.

Einen ausführlichen Bericht über die Übung, können Sie dem unten stehenden Link entnehmen.

http://licha-media.de/2017/05/28/video-fotos-spektakulaere-grossuebung-von-feuerwehr-brk-und-thw/

Vielen Dank an Christian Licha und Rudolf Hein für die Bereitstellung dieser tollen Bilder.

Vorstellung und Einweisung der THW Hüpfburg und Skydancer

Die neu beschaffte THW Hüpfburg

Vergangenen Samstag war beim THW Haßfurt einiges los.
Hier trafen sich die Jugendbetreuer und einige Helfer aus den verschiedenen Ortsverbänden zur Vorstellung der neu angeschafften Werbemittel.

Unsere Geschäftsstelle hat für Veranstaltungen und Events eine Hüpfburg in Form eines Gerätekraftwagen (GKW) und zwei sogenannte Skydancer (das sind Maskottchen, die mit Hilfe zweier Gebläse am Himmel tanzen) beschafft.

So kann das THW zukünftig auch bei der Helferwerbung schon im Kindesalter tätig werden.

Vielen Dank an unsere THW Geschäftsstelle Bamberg für diese tolle Anschaffung.

Die Lightstelle macht nicht nur Fahrzeugbilder, hier werden auch die Helden des Alltags ins rechte Licht gerückt!

HEROS, der moderne Held des Ehrenamtes. @Lightstelle 112-Photodesign

Unser Helfer Tobias Marquardt ist ambitionierter Fotograf und Bildbearbeitungskünstler.

Sein Repertoire geht von konzeptueller Fotografie, Bildbearbeitung, bis hin zu Digital Art im Bereich von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen.

Er möchte euch heute HEROS vorstellen… HEROS ist der moderne Held des Ehrenamtes. Er kann die ihm gestellten Herausforderungen auch alleine stemmen, die Frage ist nur, wie lange noch. Heros freut sich über jede helfende Hand!
Der Slogan, „Die Lage ist ernst! Wo bist du?“, ist durchaus zweideutig zu verstehen. Zum einen ist natürlich die katastrophale Lage des Bildszenarios gemeint, aber auch die immer mehr zunehmende Problematik des schwindenden ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind sehr stolz auf ihn und seine wunderbaren Werke und bedanken uns für seine hervorragende Art uns jedes Mal perfekt in Szene zu setzen. Wir sind erstaunt welche klasse Ergebnisse er uns präsentiert.

Vielen Dank dafür, Tobias!

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook-Seite. Über ein „Like“ wird er sich sicher freuen. -> Lightstelle 112-Photodesign

Bitte unterstützt ihn, so wie wir es tun und besucht seine Facebook



P.s. Möchtest auch du ein HEROS sein, dann komm einfach mal bei uns vorbei und werde Teil einer großen THW-Gemeinschaft.

Weiterbildung – Digital Funk

Weiterbildung – Digital Funk beim THW Haßfurt

Am vergangenen Samstag wurde beim THW OV Haßfurt das vierte mal der Ausbildungsblock „Sprechfunker DIGITALFUNK“ durchgeführt.

Nachdem wir vom THW Haßfurt die neue Digital Funk Technik schon ein paar
Jahre testen durften, sind nun alle im Landkreis Haßberge vertretenen Blaulicht-Organisationen auf Digital Funk umgestiegen.
Um eine einheitliche und reibungslose Kommunikation unter den Hilfsorganisationen
und der ILS (Intigrierten Leitstelle) gewährleisten zu können, übten unsere Helferinnen
und Helfer vergangen Samstag die Handhabung der neuen Digital Funk Geräten.

Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Ausbildung auf die sogenannten Statusmeldungen gesetzt.

Statusmeldungen über Tasten erleichtern die Arbeit und ersparen Funksprüche im Klartext. Diese sollen den restlichen Funkbetrieb entlasten. Von nun an arbeiten alle Rettungsdienste, Feuerwehren und THW mit diesen Statusmeldungen.

„Neues THW Einsatzfahrzeug“ für den Kindergarten Augsfeld

Gruppenbild bei der Übergabe

Da dem neu gebauten Kindergarten Augsfeld (bei Haßfurt) noch Spielzeug fehlt, hat sich der Ortsverband Haßfurt dazu entschieden, ein „neues THW Einsatzfahrzeug“ zu spenden.

Nach der Übergabe durch den Schirrmeister Manuel März, konnten die Kinder die ersten Testfahrten mit dem THW-Bobbycar vornehmen und haben sich sehr darüber gefreut.

Jahresabschlussfeier beim THW Ortsverband Haßfurt

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Jahresabschlussfeier THW Ortsverband Haßfurt

Eine stolze Bilanz legte bei der Jahresabschlussfeier vor, die wegen der Umbauarbeiten in der Unterkunft in Haßfurt im Pfarrheim in Oberschwappach stattfand. Das Technische Hilfswerk (THW) lieferte Sandsäcke, sicherte Unglücksstellen und einsturzgefährdete Gebäude, transportierte Feldbetten und Matratzen, errichtete Dämme und Beleuchtungen, half aber auch beispielsweise, den Mainathlon in Eltmann abzusichern.

Der Ortsbeauftragte Christian Günther berichtete von 15 814 ehrenamtlichen Stunden bei den Einsätzen und Übungen. Zu verschiedenen Bränden wurden die Fachberater des THW hinzugerufen, um im Notfall das schwere Gerät des Technischen Hilfswerks einsetzen zu können. Nötig wurde das etwa beim Tragschrauber-Absturz in Sendelbach. Oftmals arbeitet das THW aber auch nach der Feuerwehr. So errichteten die Helfer den Absperrzaun, nachdem das so genannte Geisterhaus an der Hohen Wann zwischen Haßfurt und Zeil abgebrannt war. Im Vorjahr waren die THW-Helfer stark gefordert beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte in Turnhallen und anderen Gebäuden im Landkreis, in diesem Jahr bauten sie im Auftrag des Landratsamtes Zug um Zug die Notunterkünfte wieder ab. Nach zwei Einbrüchen in Einkaufsmärkte war es die Aufgabe des THW, die zerschlagenen Türen und Scheiben zu sichern.

Als neuer Zugführer bewährte sich Sebastian Böhm, während der bisherige Zugführer Peter Friedrich nun als Fachberater fungiert. Neue Gruppenführer sind Martin Mittelstädt und Simon Gräf.

Bestens bewährt habe sich im Landkreis die hervorragende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen, sagte Günther. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der gemeinsame Wagen von THW, Feuerwehr und Rotem Kreuz beim Faschingszug in Sand.

Die Zusammenarbeit wurde weiter intensiviert, etwa in Sachen Hochwasserschutz. Schon lange gibt es das zentrale Sandsacklager beim THW in Haßfurt. Als „Highlight des Jahres“ konnten THW und Feuerwehren die Sandsack-Füllmaschine in Betrieb nehmen. Gesondert geschulte Feuerwehrleute der Wehren Ziegelanger und Oberschwappach fahren jetzt bei Starkregen- oder Hochwasseralarm direkt in die THW-Unterkunft und sorgen für Nachschub, während die bereits eingelagerten Sandsäcke ohne Verzögerung an die Einsatzorte gebracht werden. Für solche Einsätze nahm das THW wenige Wochen vor Weihnachten auch den neuen Laster in Betrieb.
Gerade bei den Starkregen-Einsätzen im Sommer arbeiteten Feuerwehr und THW bestens zusammen, wie Kreisbrandrat Ralf Dressel betonte. Und immer gibt es bei Einsätzen auch Kurioses. „In Rauhenebrach haben wir mitten im Ort einen Karpfen geborgen“, schilderte Kreisbrandinspektor Peter Pfaff.

Die Bundesanstalt THW ist „der technische Arm des Katastrophenschutzes“, wie Landrat Wilhelm Schneider betonte. Er zollte den Helfern „allerhöchsten Respekt“, denn gerade seit Wegfall der Wehrpflicht sei es nicht selbstverständlich, dass man so viel Freizeit opfert und hohen technischen Sachverstand in ein solches Ehrenamt einbringt, das auch Gesundheitsgefahren mit sich bringen kann. Gott sei Dank sei der Landkreis Haßberge bisher „von den ganz großen Katastrophen verschont geblieben, aber wir sind bestens gerüstet“, vor allem weil alle beteiligten Hilfskräfte ideal zusammenarbeiten, betonte der Landrat.

Das unterstrich der Haßfurter Bürgermeister Günther Werner, der auch den Familien dankte, die Verständnis für das zeitaufwändige Ehrenamt ihrer Angehörigen aufbringen. Das Ehrenamt zu schätzen, bedeute auch, Ehrenamtliche zu entlasten.

Geschäftsstellenleiter Curth Mohr und Kreisbrandrat Ralf Dressel bedauerten, dass es derzeit Tendenzen gebe, das THW wieder aus der Feuerwehr-Alarmierungskette herauszunehmen. Beide sehen den Kreis Haßberge als bestes Beispiel, dass das der falsche Weg ist. „Bei uns läuft es anders und das sehr positiv“, betonte Dressel.
Für ihren Hochwassereinsatz in diesem Jahr wurden zahlreiche Helfer mit dem Fluthelfer-Abzeichen geehrt. Das THW-Fluthilfe-Abzeichen erhielten: Christian Appel, Sebastian Böhm, Patrick Eichelmann, Michael Friedrich, Peter Friedrich, Marco Fritsch, Christian Günther, Julian Hartmann, Paul Hochrhein, Henri Hofmann, Robert Kleinhenz, Nicki Köth, Reinhard Kuhla, Manuel März, Tobias Marquardt, Milena-Maria Männer, Nikolai Männer, Martin Mittelstädt, Martin Ort, Jonas Schierling, Maximilian Schnös, Christian Schwert, Maik Seidel, Christian Stierl, Dominik Then, Matthias Viernekäs, Frederic Will und Nico Will.

Als langjährige Aktive wurden Michael Markert für zehn Jahre sowie Thilo Feustel und Matthias Brochloß-Gerner für 20 Jahre Dienst im Technischen Hilfswerk ausgezeichnet.
Zwei besondere Auszeichnungen hatte Curt Mohr für zwei Nicht-THWler parat: Für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehren überreichte er an Peter Pfaff und Ralf Dressel das THW-Helferzeichen in Gold.
Eine „Bescherung“ gab es für den Nachwuchs, denn der Geschäftsführer Daniel Mülln von der Firma Falck Fire Services überreichte zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Werner jeweils 500 Euro an die Kreisjugendfeuerwehr und die THW-Jugendgruppe. Markus Werner, der hauptamtlicher Feuerwehrmann bei Falck und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr in Oberschwappach ist, hatte die zwei Gruppen als Empfänger vorgeschlagen.

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Der „Alte“ geht – der „Neue“ kommt

Links der „Neue“ und rechts der „Alte“

Der Ortsverband Haßfurt durfte am 28.10.2016 seinen neuen MLW IV, als Ersatz für den bereits in die Jahre gekommen GKW II in Empfang nehmen.

Der Mannschaftslastwagen Typ IV (MLW IV) ist in der Regel als Fahrzeug mit Doppelkabine ausgeführt und geländefähig. Er besitzt einen Pritsche/Plane-Aufbau und transportiert eine Besatzung von 1+6, Material und Gerät der Einheiten zum Einsatzort.

Hierzu haben wir 6 Rollcontainer bekommen, welche die Gerätschaften der 2. Bergungsgruppe beinhalten.

Wir und 13 weitere Ortsverbände (Freiburg, Pegnitz, Neumarkt, Neuburg, Rothenburg, Straubing, Schongau, Günzburg, München-West, Erlangen, Berlin-Pankow, Lübecke und Grevenbroich) freuen uns sehr heute das neue Fahrzeug in den Dienst stellen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön an Tobi Marquardt PhotoDesign für die tollen Bilder.