Neue Sandsackfüllmaschine für den Landkreis

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Sandsackfüllmaschine für den Landkreis Haßberge.
Um bei Hochwasser schneller helfen zu können hat der Landkreis eine Sandsackfüllmaschine beschafft.
Stationiert ist das Gerät beim THW Haßfurt.
In Verbindung mit dem von den Helfern neu aufgebauten 40kva Aggregat des Ortsverbandes kann die Sandsackfüllmaschine autark überall eingesetzt werden, wo sie gebraucht wird.

Die Helfer freuen sich über diese Arbeitserleichterung und können nun den Bürgern bei Hochwasser noch besser und schneller helfen.

Landkreis Haßberge

Haßfurter Tagblatt

 

THW Haßfurt zieht Bilanz

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Jahresabschlussfeier THW Ortsverband Haßfurt

Ein ereignisreiches Jahr 2015 liegt hinter den Helfern des Ortsverbandes Haßfurt, welches im Jahresrückblick von Christian Günther erläutert wurde. So standen viele Einsätze auf dem Programm. Besonders Erwähnt wurden Vorbereitungs- und Nachbereitungsarbeiten für den diesjährigen G7-Gipfel in Elmau, das Befüllen von Sandsäcken als Vorsichtsmaßnahme für vermuteten Starkregen im Januar, Beseitigen von Sturmschäden nach dem Sommersturm im Juli, Bergung eines Gyrocopters, Unterstützung bei der Brandbekämpfung in einer Brauerei in Bamberg. Besonders häufig wurde im vergangen Jahr der Fachberater zu Einsätzen gerufen, um der Feuerwehr fachlich beratend zur Seite zu stehen. Dies ist, laut Christian Günther, auf die besonders gute Einbindung in die örtliche Gefahrenabwehr des Landkreises Haßberge zurückzuführen. Besonders betonte er auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Behörden und Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel dem Landratsamt, der Stadt Haßfurt, den Feuerwehren, dem Rettungsdienst, der Wasserwacht und der Polizei. Eine besondere Herausforderung, im Bezug auf die zeitliche Bindung der  Helfer, stellte die hohe Frequenz an Einsätzen zur Unterstützung des Landratsamtes bei der Erstellung von Unterkünften für Asylsuchende dar. Auch wurde fachkundiges Personal aus Haßfurt Richtung Erding entsandt, um dort den Aufbau von Notunterkünften zu Unterstützen und auch zu leiten.

Auch Ausbildung wurde groß Geschrieben, so haben Helfer an Gruppenführerlehrgängen, an Weiterbildungen zum Ausbilder Digitalfunk, an Bootsführerlehrgängen für Binnengewässer, oder auch an Schweißlehrgängen mit Erfolg teilgenommen.

So kamen die aktiven Helfer des Ortsverbandes auf einen Durchschnitt von 247 Std., was ca. 20 Std. über dem landesweiten Durchschnitt liegt. In der Gesamtsumme wurden 19790 Std. geleistet. Besonders hervorzuheben ist dabei der Helfer Maximilian Schnös, welcher alleine 769 Std. absolviert hat.

Der Geschäftsführer der Geschäftsstelle in Bamberg, Curd W. Mohr, lobte das Engagement in Haßfurt und danke gleichzeitig den Familien und auch den Arbeitgebern, welche oftmals auf den Lebenspartner-/in, oder die Arbeitskraft verzichten mussten.

Als technische Errungenschaft wurden die zwei, vom Stadtwerk organisierten, hochwassergeschädigten und von THW-Helfern wieder in Stand gesetzten, Aggregate genannt. Weiterhin konnte durch eine Sachspende der Firma Main Möbel aus Eltmann die Lagerung der Sandsäcke verbessert werden, indem das erhaltene Regalsystem aufgestellt wurde. Ein Dank ging an alle Sponsoren und Unterstützer des technischen Hilfswerkes in Haßfurt.

Zu guter Letzt wurden die Helfer Michael Friedrich, Johannes Wittauer, Hubert Steigmeier, Jörg Rottenberg, Maximilian Schnös, Thomas Knötner und Fabian Neeb für zehn Jahre, der Helfer Nico Will für 25 Jahre und Andre Borschert für 30 Jahre Zugehörigkeit geehrt.

Eine weitere Auszeichnung für den G7-Einsatz erhielten Peter Friedrich, Matthias Brochloß-Gerner, Matthias Virnekäs, Hubert Steigmeier, Mike Seidel, Jonas Schierling, Martin Ort, Martin Mittelstädt, Manuel März, Reinhard Kuhla, Niki Köth, Martin Jung, Paul Hochrein, Christian Günther, Andre Borschert, Sebastian Böhm, Christian Appel, Klemens Trunzer, Michael Trapp, Dominik Then, Christopher Seyfried, Dominic Schwengler, Maximilian Schnös, Milena-Maria Menna, Nikolai Menna, Alexander Gerber, Marco Fritsch, Patrick Eichelmann und Florian Albert.